Blue Chamber Quartet

Foto: Blue Chamber Quartet

Zwischen Klassik und Avantgarde

„Blue Notes“ und Kammermusik: Mit rhythmischer Präzision und Spielfreude zelebrieren Julia Bartha (Klavier), Angelika Siman (Harfe), Holger Michalski (Kontrabass) und Thomas Schindl (Vibraphon) die hohe Kunst des Ensemblespiels und definieren durch ihre einzigartige Instrumentenkombination traditionelle Klangräume völlig neu. Was daraus resultiert, sind überraschende Stimmungsbilder – changierend zwischen Klassik und Avantgarde, Anflügen des Jazz und lateinamerikanischer Rhythmik, Melancholie und elementarer Lebenslust.

Gegründet im Jahr 2005 von vier „klassischen“ Musikern aus Wien und Göttingen, war das Blue Chamber Quartet schon wenige Monate später längst mehr als ein Geheimtipp. Publikum und Fachpresse feierten das Ensemble, dem es konsequent gelingt, der Palette kammermusikalischer Ausdrucksformen neue, spannende – ja unerhörte Schattierungen hinzuzufügen.

Solisten:

Julia Bartha (www.juliabartha.de) gelang als 1. Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Finalistin des „Clara-Haskil-Wettbewerbs“ in Vevey/Schweiz und Preisträgerin  des „Gian Battista Viotti International Music Competition“ in Vercelli (Italien) bereits früh der Sprung auf die bedeutenden Podien im deutschsprachigen und internationalen Raum.

Heute markieren unkonventionelle Brückenschläge zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen das besondere Profil der Konzertpianistin Julia Bartha.

So stehen innovative Kooperationsprojekte mit Literaten, Theaterschaffenden, bildenden Künstlern und Musikern verschiedener Genres neben der klassischen Konzerttätigkeit, welche die ganze Breite des Repertoires für Klavier vom Barock bis zur Gegenwart umfasst, im Zentrum ihres Schaffens.

Angelika Siman studierte an der „Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien“ bei Adelheid Blovsky-Miller. Weiterführende Studien führten Sie zu Volker Kempf, Janet Harbison, Monika Stadler und dem Jazzharfenisten Park Stickney.

Neben ihrem Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst absolvierte Angelika Siman die Ausbildung zur “Rhythmustherapeutin und Rhythmuspädagogin“ sowie zur „Kindergestalttherapeutin“.

Sie nahm u. a. CDs für den „ORF Niederösterreich“, mit dem „Blue Chamber Quartet“ und dem Tenor José Carreras auf.

Als Harfenistin des „Wiener Ambassade Orchesters“ war Angelika Siman auf Konzerttournee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und tourte mit dem „Blue Chamber Quartet“ in Irland, Deutschland und der Schweiz. Sie konzertierte u.a. mit den „Wiener Symphonikern“ im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein sowie im Wiener Stephansdom.

Im Sommer 2009 und 2010 war Angelika Siman bei den Bregenzer Festspielen als Harfenistin bei Giuseppe Verdis AIDA tätig. Im Herbst 2011 war sie erstmals solistisch im Mozart-Saal des Konzerthaus Wien, und im Frühjahr 2012 bei Ambroise‘ „Hamlet“ mit den Wiener Symphonikern unter Marc Minkowski im Theater an der Wien zu hören.

Thomas Schindl wurde in Gmünd/Österreich geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Kurt Prihoda sowie am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Leonhard Schmidinger und Bogdan Bacanu.

Er war von 2002 bis 2007 Solo-Pauker im Göttinger Symphonie Orchester (Deutschland). Im Jahr 2005 gründete er dort das deutsch-österreichische Kammermusikensemble „Blue Chamber Quartet“.

Thomas Schindl ist seit 2007 als Schlagzeuger und Pauker bei den Wiener Symphonikern tätig. Er musiziert seit 2012 im Projekt „piano meets percussion“ mit dem Klavierduo Johanna Gröbner und Veronika Trisko sowie mit seinem Symphoniker-Kollegen Flip Philipp.

Gast-Engagements führten ihn u.a. zu den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, an die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper am Rhein und die Frankfurter Oper sowie zu den Salzburger Festspielen und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival.

Neben seiner Orchester- und Kammermusiktätigkeit spielte Thomas Schindl als Solist u.a. mit dem Wiener Concertverein im Musikverein Wien.

Holger Michalski absolvierte seine Kontrabassausbildung bei Werner Schröder in Kassel und bei Professor Klaus Trumpf in Berlin. Hinzu kamen Meisterkurse bei Klaus Trumpf sowie bei Gary Karr.

Mit dem Göttinger Symphonie-Orchester, bei dem er seit 1983 tätig ist, führte Holger Michalski als Solist u.­a. die Kontrabasskonzerte von Giovanni Bottesini, Serge Koussevitzky und Nino Rota auf.

1991 wurde er Preisträger beim 1. Internationalen Kontrabasswettbewerb der „International Society of Bassists“ in Mittenwald/Deutschland.

Holger Michalski spielte mit namhaften Orchestern wie der NDR-Radiophilharmonie oder dem Mozarteum Orchester Salzburg in Europa, Südamerika und Asien.

Er war zu Gast beim Kammermusikfestival Hohenstaufen und konzertiert mit Ensembles wie dem Blue Chamber Quartet oder der Cappella Andrea Barca mit dem Pianisten András Schiff.

Holger Michalski spielt einen Kontrabass von Antonio Pedrinelli, Crespano del Grappa (1781-1854).

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