Julia Bartha – Pianistin

Julia Bartha gelang als 1. Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Finalistin des „Clara-Haskil-Wettbewerbs“ in Vevey/Schweiz und Preisträgerin  des „Gian Battista Viotti International Music Competition“ in Vercelli (Italien) bereits früh der Sprung auf die bedeutenden Podien im deutschsprachigen und internationalen Raum.

Unkonventionelle Brückenschläge zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen markieren das besondere Profil der Konzertpianistin Julia Bartha. So stehen innovative Kooperationsprojekte mit Literaten, Theaterschaffenden, bildenden Künstlern und Musikern verschiedener Genres neben der klassischen Konzerttätigkeit, welche die ganze Breite des Repertoires für Klavier vom Barock bis zur Gegenwart umfasst, im Zentrum ihres Schaffens.

Klavierwerke von Shawn

Die langjährige Freundschaft und intensive Zusammenarbeit mit dem New Yorker Komponisten, Pianisten und Schriftsteller Allen Shawn inspirierte Julia Bartha zu einer Einspielung der zum größten Teil noch unveröffentlichten Klavierwerke Shawns.
Die im September 2014 beim Label „Coviello Records“ erschienene CD erhielt in deutschen Klassikmagazinen Höchstbewertungen und wurde im März 2015 in der New York Times von Chefkritiker Anthony Tommasini im höchstem Maße gelobt.

So stehen innovative Kooperationsprojekte mit Literaten, Theaterschaffenden, bildenden Künstlern und Musikern verschiedener Genres neben der klassischen Konzerttätigkeit, welche die ganze Breite des Repertoires für Klavier vom Barock bis zur Gegenwart umfasst, im Zentrum ihres Schaffens.

Vita Julia Bartha

Julia Bartha begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel bei Prof. Gerrit Zitterbart und setzte ihre Klavierausbildung bei Prof. Konrad Meister und Prof. Heidi Köhler fort.

Ihr Konzertdebüt gab sie im Alter von vierzehn Jahren als Solistin in E. Griegs Klavierkonzert a-moll in Göttingen und spielte mit 16 Jahren ihren ersten Klavierabend in der damaligen Jugendreihe des Philharmonischen Orchesters im Opernhaus Dortmund.

Während der Studienzeit bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling in Hannover wurde sie von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Marie-Luise Imbusch Stiftung und der Wilhelm Kempff Stiftung/Positano gefördert und zu internationalen Festivals wie dem „Schleswig Holstein Festival“ eingeladen. Weitere pianistische und musikalische Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Homero Francesch, John O’Conor, Igor Ozim und Dmitri Bashkirov in Meisterkursen.

Concertgebouw Amsterdam und Konzerthaus Wien

Als Solistin und Kammermusikerin gastierte Julia Bartha bei namhaften nationalen und internationalen Musikfestivals und konzertierte in Konzertsälen wie der Liederhalle Stuttgart, dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Konzerthaus Wien. Konzertengagements führten in die USA, nach Holland, Bulgarien, Irland, Tschechien, Österreich und in die Schweiz.

Aus dem Wunsch heraus, neue künstlerische Wege zu gehen, gründete Julia Bartha 2005 das Ensemble „Blue Chamber Quartet“. Das Quartett spielt in der Besetzung Vibraphon, Harfe, Kontrabass und Klavier und hat bislang drei CDs mit eigenen Arrangements von Originalwerken von Sergei Prokofiev bis Chick Corea und der „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin.

Julia Bartha lehrt seit Dezember 2014 Dozentin für Klavier und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater „Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, wo sie seit 2009 zunächst innerhalb eines Lehrauftrags beschäftigt war.

www.juliabartha.de